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Aktuell

Rechtsanwalt

Auf dieser Seite veröffentliche ich aktuelle Abmahnungen welche von verschiedenen Anwaltskanzleien, wegen angeblichen Urheberrechtsverletzungen durch Filesharing, versandt werden. Wie Sie sich verhalten sollten, wenn Sie eine solche Abmahnung erhalten erfahren Sie hier.

 

 

20.01.2011

Sasse und Partner Rechtsanwälte mahnen, im Auftrag der Splendid Film GmbH, eine angebliche Urheberrechtsverletzung an dem Filmwerk „Tekken“ ab. Dieselbe Kanzlei mahnt daneben, für die Senator Film Verlei GmbH, den Film „The Road“ ab. Jeweils gefordert wird, neben der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung, ein Betrag in Höhe von 800,00 €.

 

U+C Rechtsanwälte versenden Abmahnungen wegen angeblichen Urheberrechtsverletzungen an dem adult Film „Der Geschlechtsvollzieher“. Auftraggeber ist die Silwa Filmvertriebs AG. Neben der strafbewährten Unterlassungserklärung (samt Schuldeingeständnis), wird ein Betrag in Höhe von 650,00 € verlangt.

 

Die Kanzlei Waldorf Frommer mahnt, für die Bastei Lübbe GmbH & Co. KG, angebliche Urheberrechtsverletzungen an dem Hörbuch „Das verlorene Symbol“ ab. Es wird die Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung sowie die Zahlung eines Betrags in Höhe von 806,00 € gefordert. Ebenfalls abgemahnt werden angebliche Urheberrechtsverletzungen an dem TV Film „Die Säulen der Erde“ für die vier Teile des TV Films wird die Zahlung einers Betrages in Höhe von 1.878,00 € verlangt. Daneben soll eine strafbewährte Unterlassungserklärung abgeben werden.

 

Die Fareds Rechtsanwaltsgesellschaft MBH mahnt, für die Kinostar Theater GmbH, angebliche Urheberrechtsverletzungen an dem Filmwerk „Survival oft he Dead“ ab. Neben der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung wird eine Zahlung in Höhe von 850,00 € verlangt.

 

Rechtsanwalt Lutz Schröder aus Kiel mahnt, für Herrn Raymond Gallery aus Birmingham (GB), die angebliche Verletzung von Urheberrechten an dem adult Film „Wet &Hot #1“ ab. Es wird eine Zahlung in Höhe von 750,00 €, sowie die Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung verlangt.

 

 

15.11.2010

U+C Rechtsanwälte mahnen für die DigiProtect GmbH angebliche Urheberrechtsverletzungen durch Filesharing an dem Film "Asien Booty" ab. Neben einer strafbewährten Unterlassungsverfügung samt Schuldeingeständnis soll ein Vergleichsbetrag in Höhe von 650,00 € gezahlt werden. Die gleiche Kanzlei mahnt ebenfalls für die DigiProtect GmbH angebliche Urheberrechtsverletzungen an dem Film "Wet Wild and Young" ab. Die Forderungen sind entsprechend.

 

Die FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mahnt für die KSM GmbH angebliche Urheberrechtsverletzungen an dem Film "Der geheimnisvolle Code" ab. Neben der Unterlassungsverfügung werden 850,00 € als Vergleichssumme gefordert.

 

Die in der Abmahnszene allseits bekannte Kanzlei Waldorf Frommer mahnt angebliche Urheberrechtsverletzungen an dem Film "Resident Evil: Afterlife 3D" ab. In dem sehr umfangreichen Schreiben wird, neben der Unterlassungserklärung, ein Betrag in Höhe von 956,00 € als Vergleichszahlung gefordert.

 

Rechtsanwalt Stefan Auffenberg mahnt für seine Mandantschaft, die Firma Wolfgang Embacher Filmproduktion, angebliche Urheberrechtsverletzungen an dem Filmwerk "4 Stunden privat 7" ab. Neben der Unterlassungserklärung werden 360,00 € Schadensersatz verlangt. Außerdem werden weitere 100,00 € Rechsverfolgungkosten geltend gemacht. Dies ist insofern erstaunlich, als dass die Kanzlei Auffenberg, bei der Abmahnung eines Films, wohl von einer Deckelung der Abmahnkosten nach § 97a II UrhG ausgeht, was in der Abmahnszene ein echtes Novum darstellt.

 

12.11.2010

Rechtsanwälte Waldorf Frommer: „Das Kabinett des Dr. Parnassus“

Rechteinhaberin ist laut dem Abmahnschreiben die Tele München Media GmbH + Co Produktionsgesellschaft. Neben der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung wird eine Vergleichszahlung in Höhe von 956,00 € verlangt.

 

Rechtsanwälte Bindhardt Fiedler Rixen Zerbe: „Bushido - Fackeln im Wind“

Rechteinhaber ist laut Abmahnschreiben der Künstler Bushido. Neben der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung wird eine Vergleichzahlung von 350,00 € verlangt.

 

Rechtsanwälte Baumgarten Brandt: „Midnight Chronicles“

Rechteinhaber ist laut Abmahnschreiben die KSM GmbH. Neben der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung mit einer Vertragsstrafe in Höhe von 5.100,00 €, für jeden Fall der Zuwiderhandlung, wird eine Vergleichzahlung von 850,00 € verlangt.

 

Rechtsanwälte Negele, Zimmel, Greuter, Beller: „Savoy Film - Das Haus der Verfluchten.“

Rechteinhaber ist laut Abmahnschreiben die Savoy Film GmbH. Neben der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung wird eine Vergleichzahlung von 962,50 € verlangt.

 

Rechtsanwälte Negele, Zimmel, Greuter, Beller: „WGF - Legend Of The Bog.“

Rechteinhaber ist laut Abmahnschreiben die MIG Film GmbH. Neben der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung wird eine Vergleichzahlung von 962,50 € verlangt.

 

Rechtsanwälte Baumgarten Brandt:  “AntRage”

Rechteinhaberin ist laut dem Abmahnschreiben die Los Banditos Films GmbH. Neben der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung wird eine Vergleichszahlung in Höhe von 850,00 € verlangt.

 

Negele, Zimmel, Greuter, Beller Rechtsanwälte:  ”Weekend Of Blood”

Rechteinhaberin ist laut dem Abmahnschreiben die Epix Media AG. Neben der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung wird eine Vergleichszahlung in Höhe von 702,50 € verlangt.

 

Negele, Zimmel, Greuter, Beller Rechtsanwälte:  ”White Wall”

Rechteinhaberin ist laut dem Abmahnschreiben die Cult Movie Entertainment GmbH. Neben der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung wird eine Vergleichszahlung in Höhe von 802,50 € verlangt.

 

Waldorf Frommer Rechtsanwälte:  ”Zweiohrküken”

Rechteinhaberin ist laut dem Abmahnschreiben die Warner Bros. Entertainment GmbH. Neben der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung wird eine Vergleichszahlung in Höhe von 956,00 € verlangt.

 

Negele, Zimmel, Greuter, Beller Rechtsanwälte:  ”Paranormal Investigations”

Rechteinhaberin ist laut dem Abmahnschreiben die MIG Film GmbH. Neben der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung wird eine Vergleichszahlung in Höhe von 962,50 € verlangt.

 

Rechtsanwälte Sasse & Partner: „The Expendables“

Rechteinhaberin ist laut dem Abmahnschreiben die Splendid Film GmbH. Neben der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung bezüglich aller geschützter Filmwerke der Rechteinhaberin und mit Ausschluss der Einrede des Fortsetzungszusammenhangs, wird eine Vergleichszahlung in Höhe von 800,00 € verlangt.

 

30.10.2010

Die Warner Bros. Entertainment GmbH lässt derzeit durch die Anwaltskanzlei Waldorf Frommer Rechtsanwälte Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen an dem Film "Zweiohrküken" versenden.

 

Den Betroffenen wird hierbei vorgeworfen, das Filmwerk „Zweiohrküken“ auf einer sog. Peer-To-Peer Plattform (Tauschbörse) Dritten zum Download angeboten und hierdurch eine Urheberrechtsverletzung begangen zu haben. Gegenüber den Betroffenen werden Zahlungs- und Auskunftsansprüche geltend gemacht. Darüber hinaus wird die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung verlangt.

 

Die Abmahnung und insbesondere die Frist zur Abgabe der Unterlassungserklärung sollte sehr ernstgenommen werden. Die Abgabe einer unveränderten Unterlassungserklärung wird von vielen Gerichten als Schuldanerkenntnis gewertet und kann somit weitreichende Folgen haben.

 

Sofern Sie eine Abmahnung erhalten haben, empfiehlt es sich daher, sich möglichst zeitnah um anwaltliche Hilfe zu bemühen. Oftmals kann neben der Abänderung der Unterlassungserklärung auch eine Reduzierung der Zahlungsansprüche erreicht werden. Im Einzelfall können die Ansprüche auch insgesamt abgewehrt werden.

 

 

29.09.2010

Der in der Öffentlichkeit durch die Medien bekannt gewordene Fall, der sexuellen Misshandlung eines siebenjährigen Mädchens in Nieder-Olm, im Juli vergangen Jahres, ist durch einen Beschluss des BGH nunmehr endgültig entschieden.

 

Das Landgericht Mainz hatte in seinem Urteil vom 02.02.2010 festgestellt, dass der zum Tatzeitpunkt alkoholisierte, aber voll schuldfähige Angeklagte in ein Wohnhaus in Nieder-Olm eingebrochen war, um dort Geld zu erbeuten. Als er im Kinderzimmer die siebjährige Tochter der Hauseigentümer antraf, fasste er den Entschluss, das Mädchen sexuell zu missbrauchen. Nach den Feststellungen des Gerichts verbrachte der Täter das Kind sodann in einen nahegelegenen Weinberg und missbrauchte es dort.

 

Der Angeklagte wurde vom Landgericht Mainz wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes in Tateinheit mit Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von zwölf Jahren verurteilt. Darüber hinaus wurde seine Unterbringung in der Sicherungsverwahrung angeordnet.

 

Die Revision des Angeklagten gegen dieses Urteil hat der 2. Strafsenat des BGH nunmehr als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat. Das Urteil ist mit dem Beschluss des BGH (Az.: 2 StR 349/10) nunmehr rechtskräftig.